Lateinisch: Forpus xanthops
Englisch: Yellow-faced Parrotlett
Lebensraum:
Maranon Vally in der Provinz Libertad im südöstlichen Peru.
Das Tal durchzieht der Maranonfluß einem der Quellflüsse des Amazonas.
Offene Baumlandschaft mit Dornbuschsavannen in einer Höhenlage von 600-1700 m über NN
Geringe jährliche Niederschlagsmenge bei Temperaturen bis 40° C.
Sehr kleines Verbreitungsgebiet mit einer Gesamtausbreitung von ca. 100km².
Status im Freiland: Häufig
Ringgröße: 4,5 mm
In früheren Quellen ( Reichenow ) wird der Gelbmasken-Sperlingspapagei noch als Unterart
des Blaugenick-Sperlingspapagei ( Forpus coelestis ) aufgeführt,
als Forpus coelestis xanthops.
Es ist allerdings eher davon auszugehen, das Gelbwangen-Sperlingspapageien wie sie
auch noch genannt werden, als eigenständige Art angesehen werden sollte.
Verlässliche Daten zum Status der Art liegen derzeit noch nicht vor.
Dafür sprechen jedoch ihr kleines Verbreitungsgebiet im abgeschiedenen Maranon Tal
mit einer Ausdehnung von 100km², dass sich mit dem des Blaugenicks nicht überschneidet.
Zum Einen sind Gelbmasken-Sperlingspapageien um Einiges größer als die
davor genannte Art und zum Anderen Unterscheiden sie sich in ihrer Farbgebung erheblich.
Erstmalig tauchten die Vögel 1975 in der Privathaltung von
Herrn W. Heinrich in Mainz auf.
1976 gelangten die kleinen Papageien in den Vogelpark Walsrode, wo sie bis heute gehalten
und mehr oder minder regelmäßig gezüchtet werden.
Ab 1979 kamen immer wieder kleinere Importe mit leider hohen Verlusten,
über die USA nach Europa ( Ehlenbröker / Lietzow ).
Forpus xanthops sollten eher von erfahrenen Züchter gepflegt werden, da die Art etwas
heikler und empfindlicher ist.
Die Haltung in Zimmervolieren oder Innen / Außenvolieren
ist möglich.
Wegen ihrer Kälteempfindlichkeit ist von einer ganzjähren Außenhaltung strickt abzuraten.
Meine Vögel halte ich während der Zucht in Boxen von 160 x 40 x 40 cm ( L x B x H
).
Nach der Zucht werden sie dann in selbstgebauten Boxen von 80 x 80 x 40 cm
( L x B x H
) umgesetzt.
Zur Zucht kann ich persönlich derzeit noch keine Angaben machen, da ich meine Tiere erst seit Kurzem halte.
Xanthops sollten meiner Meinung nach weniger fettreiche Nahrung bekommen,
da die agilen und Bewegungsfreudigen Vögel sehr schnell verfetten.
Die Folgen einer zu fetten Fütterung wären dann Zuchtunlust und Leberschäden.
Obst und Gemüse werden gerne genommen.
Regelmäßig bekommen meine gesamten Papageien Zweige, Äste und Knospen.
Unter der Rinde befinden sich neben Phosphor wichtige Spurenelemente.
Es macht jedesmal Spaß mit anzusehen, wie sich die Vögel die Zeit mit Zweigen verkürzen.
In meinen Augen ist das wichig für ihr mentales Wohlbefinden.
Während der wärmeren Zeiten reiche ich auch gerne noch Gräser und Sträucher, sofern ich rankomme.
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