Vorab sei gesagt, dass fast alle Papageien und Sittiche in der Natur als Paar
oder im Schwarm vorkommen unddaher eine Einzelhaltung nicht in Frage kommt.
Besonders für Sperlingspapageien, Tarantas und Langflügelpapageien würde
diese Form der Vogelhaltung keinesfalls zumutbar sein und an Tierquälerei grenzen.
Die meisten der von mir gehaltenen Tiere sind paarweise in Zuchtboxen von
mindestens 80x40x40 cm (gilt nur die kleineren Arten z.B. Wellensittiche, Agaporniden
und Sperlingspapageien und bei der Zucht ) oder in Volieren untergebracht.
Springsittiche, Zitronensittiche, Meyerspapageien und
Mohrenkopfpapageien haben darüber hinaus,
ein weitaus größeres Platzbedürfnis und brauchen dementsprechend mehr Flugraum.
Im Buchhandel gibt es ausreichend Literatur, in der sich jeder zukünftige Vogelhalter über
die Haltungsbedürfnisse seines neuen Hausgenossen informieren kann.
Diese Homepage hat nicht den Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit
der angebotenen Informationen, da dies den Rahmen dieser Webseite sprengen würde.
Sie soll lediglich einen kleinen Eindruck meiner "Liebhaber-Vogelzucht" bieten.
Nur Zuchtpaare in guter gesundheitlicher und konditioneller Verfassung kommen maximal
zweimal im Jahr zur Zucht und werden mit speziellen Futtermischungen Zuchtsaison vorbereitet.
Die Jungtiere dürfen bis sie "futterfest" sind bei den Elterntieren bleiben.
Nach ungefähr 2-3 Jahren sind die Altvögel aus der Zucht raus.
Thema: Handaufzucht
Es kommt ab und zu mal vor, dass Elterntiere ihre Jungen nicht akzeptieren.
Möglicherweise verstirbt auch ein Elterntier auf dem Gelege oder es sind ungewöhnlich viele Jungtiere im Nest,
die von den Altvögeln nicht ausreichend ernährt werden.
Bei diesen seltenen Fällen ist, in meinen Augen eine Handaufzucht akzeptabel und angemessen.
Oftmals ist aber solch ein Vogel unter Artgenossen ein Außenseiter.
Es ist schwer einen passenden Partner für ein handaufgezogenes, nicht sozialisiertes Tier zu finden.
Diese Vögel in eine Gruppe einzugliedern, stellt oft eine große, kaum zu lösende Herausforderung dar.
Von Anfragen in dieser Richtung bitte ich im Interesse der Tiere an mich zu verzichten.
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